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Die Bevölkerung als Adressat und Akteur der Ernährungsnotfallvorsorge

Die Realisierung des Teilvorhabens „Die Bevölkerung als Adressat und Akteur der Ernährungsnotfallvorsorge“ erfolgt durch die FU Berlin unter Begleitung des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit.

Ziel des Teilvorhabens ist es, mit Untersuchungen über Risikobewusstsein, Bevorratungsverhalten und Selbsthilfefähigkeiten der Bevölkerung einen Erkenntnisgewinn zu generieren, auf dessen Basis innovative Lösungen für die konkreten Herausforderungen im Bereich der zivilen Sicherheit - die Erarbeitung neuer Strategien zur Ernährungsnotfallvorsorge - entwickelt werden können. Zentrale Forschungsaspekte sind:

  1. Analyse relevanter Faktoren der Risikowahrnehmung in der Bevölkerung als Grundlage für unternehmerische und staatliche Handlungsstrategien zur Beantwortung der Frage, welche Rolle die Bevölkerung im Krisenfall übernehmen kann.
  2. Untersuchung zum Bevorratungsverhalten privater Haushalte zum Abgleich mit der Passung zwischen „objektiven“ Anforderungen („Was müsste die Bevölkerung aus Expertensicht tun“) und konkretem Bevorratungsverhalten.
  3. Untersuchung vulnerabler Bevölkerungsgruppen (z.B. Säuglinge, Schwangere und Stillende, Nahrungsmittelallergiker, Alte, Kranke bzw. Spezialkost benötigende Personen, auf Sozialleistungen angewiesene Personen, etc.) sowie von Bevölkerungsgruppen mit religiös-kulturellen Ernährungsgewohnheiten, um definieren zu können, welche besonderen Anforderungen sich für die Versorgung im Krisenfall ergeben.