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Kommunikationsstrategien der Ernährungsnotfallvorsorge

Die Sicherung der Lebensmittelversorgung im Krisenfall erfordert neben einem professionellen Krisenmanagement auch umfassende Strategien der Krisenkommunikation. Inwiefern zuständige Behörden und deren Stakeholder, die Medien sowie die Bevölkerung in kommunikativer Hinsicht auf eine Ernährungsnotfallsituation vorbereitet sind und mit dieser umgehen würden, ist die zentrale Fragestellung des Teilvorhabens Kommunikation, das die Arbeitsstelle Organisationskommunikation bearbeitet. Im Zentrum des Interesses stehen die Kommunikation von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit Medien und Stakeholdern sowie das Informations- und Kommunikationsverhalten der Bevölkerung als zentraler Adressat der Ernährungsnotfallvorsorge.

Auf Grundlage der Ergebnisse verschiedener Analysen und Befragungen (u. a. Experteninterviews, Journalisten- und Bevölkerungsbefragungen) wird ein flexibles Strategiemodell für die Krisenkommunikation erstellt. Dieses beschreibt situative Kommunikationsstrategien zur Sicherung der Lebensmittelversorgung im Krisenfall. Ziel ist es, geeignete Strategien zu identifizieren, und zwar sowohl im Hinblick auf die Prävention eines Ernährungsnotfalls (Risikokommunikation) als auch für den akuten Fall selbst (Krisenkommunikation).